Wappen Pankow
Bild Pankow

Pankow

Facettenreich, urban und dennoch grün, aufregend und doch erholsam, kosmopolitisch
und kreativ – das ist der Bezirk Pankow im Nordosten von Berlin.

Bezirk


Pankow, der einwohnerstärkste Bezirk der Stadt gehört wegen seiner vielfältigen demografischen, kulturellen und städtebaulichen Facetten, der reichen Geschichte und der vielen Grün- und Naherholungsanlagen zu einem der sehenswertesten Berliner Bezirke.

In Pankow verbinden sich die Gegensätze der Stadt: quirliges Großstadtleben in Prenzlauer Berg historische Streifzüge bei einem Besuch im Schloss Schönhausen oder einem Spaziergang durch das DDR Regierungsviertel, einzigartige Baukunst in Buch, Ursprünge der Film- und Kinogeschichte in Weißensee, ausgedehnte Radtouren entlang der Panke, Erholung am Strandbad, Ausflüge in die vielen Parkanlagen oder ein Besuch im Botanischen Garten – all das kann man hier im Nordosten der Stadt erleben.

Besonderes


Kinderfreundliche Kieze, buntes Nachtleben, attraktive Lifestyle-, Nachtleben-, Kultur- und Shopping Möglichkeiten, historische Dorfkerne, DDR und Mauergeschichte, reiche Kunst-, Film- und Kulturszene, das einzige innerstädtische Naturschutzgebiet, kleine und große Events und das ganz normale Leben - Pankow verbindet auf einzigartige Weise die attraktive Vielfalt von Berlin.
Auch zukünftig sollen Touristen und Besucher*innen die einzigartige urbane Kiezkultur und die ungewöhnliche Naturvielfalt erleben können, ohne das Lebens- und Freizeitqualität der Anwohner*innen darunter leiden. Mit dem Label „fair.kiez“ soll die Botschaft eines stadtverträglichen Tourismus und des fairen Umgangs zwischen Gästen und Anwohner*innen kommuniziert sowie ein positives Image befördert werden.



Was es sonst noch im Bezirk zu entdecken gibt finden Sie unter:
going local und www.pankow-weissensee-prenzlauerberg.berlin/de

Sehenswürdigkeiten im Bezirk

Kulturbrauerei

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Kulturbrauerei

Hier braut sich was zusammen! In der Kulturbrauerei gibt es nicht nur leckere Drinks in den Clubs, sondern auch das volle Kulturprogramm. Die ehemalige Schultheiss-Brauerei, welche aus 20 Gebäuden besteht, beherbergt heute ein Museum, Kino, Theater, verschiedene Clubs und Restaurants – hier ist für jeden was dabei. Ob man den Künstler*innen beim „Open-Mic“-Wettbewerb im Haus für Poesie lauschen oder die Nacht in der Alten Kantine durchtanzen möchte – die Kulturbrauerei ist ein Ort der Zusammenkunft und aus dem Pankower Kiez nicht mehr wegzudenken. Ebenso der jährlich stattfindende, sehr beliebte Lucia Weihnachtsmarkt Die roten Backsteingebäude rund um die sechs Innenhöfe sind eines der wenigen Industrie-Architekturdenkmäler aus dem 19. Jahrhundert und erinnern mit vielen Originalbeschriftungen an den Hauswänden an vergangene Zeiten.

Kulturbrauerei
Planetarium

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Planetarium

Den Sternen so nah! Im Zeiss-Großplanetarium kann man alles über unseren Kosmos lernen und sich dabei entspannt zurücklehnen. Im ehemaligen DDR-Bau befindet sich ein Planetariumssaal mit über 300 Plätzen und einem zusätzlichen Kinosaal, in dem Programme rund um die Themen Astrologie, Chemie, Biologie und Medizin für alle Altersgruppen angeboten werden. Wenn sich auch außerhalb des Planetariums die ersten Sterne am Himmel zeigen, verwandeln sich die Säle in eine Bühne für Theaterstücke, ausgewählte Vorträge und Konzerte.

Planetarium
Oderberger Stadtbad

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Oderberger Stadtbad

Abtauchen mal anders. Im Stadtbad Oderberg taucht man viel mehr in die dort herrschende Atmosphäre ein, als in das zentrale Schwimmbecken. Berlins Stadtbaurat Ludwig Hoffmann wurde 1897 mit dem Bau von vier Bädern beauftragt und so wurde das Oderberger Stadtbad 1902 eröffnet und ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens für die Bevölkerung. Über die Jahrzehnte und Kriegszeiten hinweg wird das Bad durchgehend genutzt, musste jedoch 1986 wegen Baumängeln schließen. Erst 2016 wurde das Gebäude von privaten Investoren gekauft und denkmalgerecht saniert. Heute ist das Gebäude Teil des Hotel Oderberger, welches das Bad weiter der Öffentlichkeit bereitstellt. Zusätzlich fungiert es als Veranstaltungsort für zahlreiche Events.

Oderberger Stadtbad
Backfabrik

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Backfabrik

Früher Großbäckerei, heute Großraumbüro. Das Backwerk, welches an der Saarbrücker Straße schon nahe dem Berliner Bezirk Mitte liegt, hat seit seiner Eröffnung 1911 einen starken Wandel erlebt. In seinem 100-jährigen Dasein wurde das Gebäude zunächst als Großbäckerei der Gebrüder Aschinger genutzt. In den folgenden Jahren erweiterten sie nicht nur das heute historische Industriegebäude, sondern auch ihr Produktionssortiment. Produkte des alltäglichen Lebens wie Wurst, Sprudelwasser, Konserven und Sahneeis ergänzten neben den Backwaren den Bestand der Firma.
Zu Zeiten der DDR produzierte die Aschinger AG Brot und Brötchen für ganz Ostberlin. Heute wird das Traditionsgebäude im Prenzlauer Berg als Kreativquartier genutzt. Wo früher Brötchen gebacken wurden, werden heute neue Ideen und Konzepte geformt.

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Wasserturm <br />
„Dicker Herrmann“

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Wasserturm
„Dicker Herrmann“

Im Herzen vom Kollwitzkiez steht Berlins ältester Wasserturm, umgeben von einer kleinen Parkanlage, die zum Picknicken, Feierabendbierchen trinken oder einfach zum Aussicht genießen einlädt. Die ehemalige Wasserversorgungsanlage ist ein Ort der Tradition und Geschichte Berlins. Nach der Eröffnung 1877 beherbergte der Turm Wohnungen für Arbeiter. Über die Jahrzehnte hinweg zogen Handwerker, Wohlfahrtsvereine und Händler ein und aus, auch heute ist der Wasserturm noch bewohnt. Eine Gedenktafel erinnert an die Nationalsozialistischen Zeiten des Kollwitzplatzes, als dieser zeitweise als Konzentrationslager missbraucht wurde. Seit vielen Jahren ist der Platz wieder ein Ort der Freude und des friedlichen Zusammenkommens. Ein Spielplatz, Tischtennisplatten, Grünflächen zum Relaxen und Wikingerschach spielen, locken täglich Menschen aus dem Kiez an.

Jüdischer Friedhof <br />
Weißensee

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Jüdischer Friedhof
Weißensee

Es ist ein überwältigender Moment, wenn man auf das Friedhofgelände Weißensee tritt.
Auf dem weitläufigen Gelände befinden sich über 115.000 Grabstellen, überdacht von Bäumen und Erinnerungen an die dort beigesetzten Menschen. Auf dem 1880 von der Jüdischen Gemeinde angelegten Friedhof ist eine zentrale Gedenkstätte für die vielen im Nationalsozialismus getöteten Juden errichtet worden. Der Jüdische Friedhof ist ein Ort der Besinnung und voller Geschichte, die wir nicht vergessen dürfen.
Bitte beachten: Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, Kippas liegen am Eingang bereit.

Jüdischer Friedhof <br />
Weißensee
Bürgerpark Tor

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Bürgerpark Tor

Der Eingang zum Pankower Bürgerpark ist ein Tor in eine verwunschene Welt abseits des lauten Stadttrubels und dem Alltagsstress. Der 12 Hektar große Park beherbergt zahlreiche seltene Bäume und Pflanzen, Pavillons, Teiche, eine Fasanerie sowie ein Herrenhaus und den Familiensitz der Familie Klinisch von Horn, welche das Grundstück an der Panke im Jahr 1856 erwarb. Seit über 100 Jahren ist der Park nun Teil der Pankower Gemeinde und ein lohnenswertes Ziel für jede*n, der/die einfach mal abschalten und die eindrucksvolle Pracht der Gärten betrachten möchte. Das ganze Jahr über ist der Park ein Ausflugsziel für Groß und Klein, Kinder toben auf den Spielplätzen und überwinden Berührungsängste im Tiergehege. Weite Wiesen laden zum Entspannen und Lesen ein. Wer doch mal einen kleinen Hunger verspürt, findet im Bürgercafé sicherlich eine leckere Kleinigkeit und kann dabei in aller Ruhe den Geräuschen lauschen und das bunte Treiben im Park beobachten.

Bürgerpark Tor
Schloss Schönhausen

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Schloss Schönhausen

Einst Königlicher Sitz im Sommer, heute Ausstellungsort. Das Schloss Schönhausen ist ein Ort des Wandels und eng mit der deutschen Geschichte verwoben. Nach der Thronbesteigung Friedrichs des Großen schenkte dieser seiner Gemahlin Königin Elisabeth Christine das preußische Schloss als Sommerresidenz. Über 50 Jahre hinweg verbrachte die Königin die warmen Sommermonate dort und ließ es im Stil des Rokoko mit stuckgeschmückten Decken, wertvollen Tapeten und kostbaren Möbelstücken ausbauen. Nach der Ära Elisabeth Christine wurde das Schloss zum Kunstdepot der Nationalsozialisten, Amtssitz, Regierungsgebäude und Gästehaus hochrangiger Staatsgäste der DDR. Heute beherbergt das Schloss Schönhausen ein Museum, in dem das Inventar der Adelsfamilie Dohna ausgestellt wird, sowie zahlreiche Gemälde und Kunstwerke aus drei Jahrhunderten.

Schloss Schönhausen
Dorfkirche<br />
Französisch Buchholz

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Dorfkirche
Französisch Buchholz

Die evangelische Dorfkirche ist Zeugnis der Vergangenheit. Erbaut um 1250 aus Feldsteinquadern ist sie eine der ältesten Kirchen in Berlin und nach vielen Erweiterungen und Umbauten zum historischen Zentrum von Französisch Buchholz geworden. Neben der mittelalterlichen Bausubstanz ist auch die Ansiedlung französischer Hugenotten in Preußen aus der geschichtlichen Vergangenheit der Gemeinde abzulesen. Spurlos sind die über 770 Jahre nicht an der Kirche vorbeigegangen, sowohl das Mauerwerk als auch der Dachstuhl wiesen vor einigen Jahren Schäden auf und mussten instandgesetzt werden. Trotz stetiger Sanierungen und Baumaßnahmen finden in der Dorfkirche wöchentlich Gottesdienste statt und laden zum Zusammenkommen ein.

Dorfkirche<br />
Französisch Buchholz

103.22km²
Fläche

410.472
Fläche

42.7
Durchschnittsalter

200
Manufakturen

Bild Informationsmaterial<

Informationsmaterial

Kontaktinformationen

BEZIRKSAMT FRIEDRICHSHAIN - KREUZBERG VON BERLIN

Abteilung Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport
Wirtschaftsförderung
Frankfurter Allee 35-37,10247 Berlin

Telefon: 030 902 98-4014
kathrin.klisch@ba-fk.berlin.de

www.wirtschaftsfoerderung-friedrichshain-kreuzberg.de